Trauer um Fritz Moßhammer

 

Die 51. Rauriser Literaturtage endeten am 3. April 2022 mit der Matinee im Mesnerhaus. Wir danken unseren Zuschauerinnen und Zuschauern für das große Interesse. Die 52. Rauriser Literaturtage werden von 29. März bis 2. April 2023 stattfinden.

Unsere Freude über all das wird freilich überschattet durch die Nachricht, dass Fritz Moßhammer am 2. Mai 2022 völlig unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Er gehörte seit vielen Jahren zum innersten Kreis der Rauris-Familie. Keiner ist öfter als er als Musiker bei den Rauriser Literaturtagen aufgetreten. Es war eine bewusste Entscheidung, dass wir ihn gemeinsam mit Peter Angerer dazu eingeladen haben, die musikalische Begleitung unserer Jubiläums-Saison 2020 zu übernehmen. Niemand von uns wäre auf den Gedanken gekommen, dass er dabei gleichzeitig seine Abschiedsvorstellung in Rauris gegeben hat.

Fritz Moßhammer war ein großartiger, vielseitiger Künstler, aber vor allem ein liebenswerter, freundlicher Mensch, von dem wir nun mit großer Traurigkeit sagen müssen, dass er in keiner Weise  zu ersetzen sein wird.

Manfred Mittermayer & Ines Schütz

 

Veranstaltungsfotos

Von Tieren und Menschen

Nicht erst seit den Märchen spielen Tiere in der Literatur eine bedeutende Rolle; es gibt eine Vielzahl an literarischen Beispielen, die sich mit ihnen beschäftigen. Aktuell belegt nicht zuletzt eine Häufung von Titeln literarischer Werke, in denen Tiere vorkommen, das Interesse an diesem Thema.

Dabei geht die Funktion von Tieren weit über die Vermittlung zoologischer Erkenntnisse hinaus: Sie werden als eigene literarische Figuren dargestellt, in Beziehung zu Menschen, oft als deren Partner, als Ergänzung menschlicher Existenzformen, aber auch als Träger unserer Sehnsüchte und Projektionen.

Oftmals dienen Tiere als Vehikel für die Untersuchung menschlicher Verhaltensweisen und damit unserer Selbsterforschung. Man könnte auch sagen, Tiere werden in Texten dargestellt, damit wir etwas über uns Menschen lernen …

Lesen Sie den vollständigen Leittext der 51. Rauriser Literaturtage