Rauriser Förderungspreis 2026
Andreas Neuhauser

Den Rauriser Förderungspreis 2026 (vergeben vom Land Salzburg und und von der Marktgemeinde Rauris, dotiert mit EUR 5.000,-) zum Thema „Nähe“ erhält Andreas Neuhauser für seinen Text „Linz-Wegscheid“.

Der prämierte Text überzeuge auf vielen Ebenen, so die Jury (Jessica Beer, Stefan Köglberger und Anna Weidenholzer): „Der vollständige Verzicht auf ein Narrativ stellt ebenso einen mutigen Schritt dar wie das kunstvolle Fortspinnen des Textes, der mit einer ‚handelsüblichen Karte des Großraums Linz im Maßstab 1:15.000‘ einsetzt und die Lesenden auf eine unorthodoxe Stadtteilerkundung mitnimmt. Straßenzüge, Gebäude und öffentliche Verkehrsmittel werden mit einem Blick aufs Detail betrachtet, der immer wieder Neues entdecken lässt.“

 

Andreas Neuhauser

Geboren 1988 in Steyr (OÖ). Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg, das er mit einer Arbeit über Walter Benjamins Essay „Der Autor als Produzent“ abschloss; arbeitet heute als Lehrer in einem Salzburger Gymnasium, wo er sich immer wieder in literarische Schulprojekte einbringt, u.a. in Kooperation mit dem Literaturfest Salzburg. Veröffentlichungen in Zeitschriften („kolik“, „Die Rampe“, „Facetten“), außerdem in Anthologien, etwa im 2013 von der Salzburger Literaturgruppe „Bureau du Grand Mot“ herausgegebenen Band „warten auf das große wort“ (2013).

Foto: Vanessa Meinhart