Programme

2019: Auf.Brüche

Aufbrechen aus Gewohntem – das bedeutet Offenheit: neue Chancen, neue Perspektiven, neue Erfahrungen. Vielleicht auch einen dauerhaften Wechsel des Wohnorts und der Gemeinschaft, in der man lebt. Die Rauriser Literaturtage befassen sich, wie stets aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, auch in diesem Jahr mit einem ambivalenten, aber gleichzeitig faszinierenden Phänomen, das unsere Gegenwart bestimmt.

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2018: Frühe.Jahre

Kindheitsbilder sind „Konstruktionen in den Köpfen der Erwachsenen“, schreibt Kindheitsforscherin Imbke Behnken. Geschichten unserer eigenen Kindheit und Jugend erfinden wir immer wieder neu. In literarischen Texten wird das auf unterschiedlichste Weise reflektiert.

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2017: Körper.Sprache

Immer schon haben ­Darstellungen von Menschen über Körperhaltung, Gestik und Mimik ­deren Geschichte erzählt. Und dabei wurde stets auch die ­Vorstellung vom idealen Körper transportiert, je nach Zeit und Kultur. Aber erst die virtuelle Welt eröffnet einen bislang ­ungekannten Zugang zu unzähligen Bildern vom Körper, sie dokumentiert Moden und Ideale, auch das Scheitern daran.

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2016: Geschichte.Erzählen

Die Beliebtheit historischer Stoffe beim Lesepublikum, aber auch bei Autorinnen und Autoren, zeigt, wie bedeutsam die Literatur als Vermittlerin historischer Inhalte ist. Es gibt viele Möglichkeiten, Geschichte literarisch zu erzählen: mit dokumentarischer Genauigkeit oder über die literarische Imagination, einmal liefern Fakten die Grundlagen, ein andermal ist die Fiktion beispielgebend.

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2015: Mehr.Sprachen

In der biblischen Erzählung vom Turmbau zu Babel haben die Menschen „die gleiche Sprache und gebrauchen die gleichen Worte“ – und schon wollen sie zu hoch hinaus. Sie möchten nicht nur den berühmten Turm errichten, sondern, wie es in der Bibel heißt, sich auch „einen Namen“ machen. Was folgt, ist bekannt: Die Sprachverwirrung zerstreut sie über die ganze Erde.

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2014: Kapital.Gesellschaft

„Die Zauberblätter! ich versteh’s nicht recht“, lässt Goethe im zweiten Teil seines Faust-Dramas ausgerechnet einen Narren ausrufen – also jemanden, der weniger „vernünftig“ als die andern ist und doch bisweilen tiefer blickt als die Macher der Gesellschaft. Wie die „Zauberblätter“, das Geld und der alles beherrschende Kapitalmarkt, auf unser Leben Einfluss nehmen, ist derzeit mehr zu spüren als je zuvor.

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2013: Lebens.Wege

Noch nie hatte das biographische Genre so sehr Konjunktur wie heute – ob im Sachbuch oder im Film, im fiktionalen Roman oder in der Autobiographie. Dabei antwortet das Interesse an der Darstellung von Lebensgeschichten vielleicht gerade auf die Schwierigkeit, in einer komplex gewordenen Welt von individuellen Lebens-Wegen zu berichten.

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