SEHER ÇAKIR

Seher Çakır - © Karl Peherstorfer
Seher Çakır geb. 1971 in Istanbul, kam mit zwölf Jahren nach Wien, wo sie heute lebt. Lyrik („Mittwochgedichte“, deutsch/türkisch, 2004) und Prosa („Zitronenkuchen für die 56. Frau“, 2009; „Ich bin das Festland“, 2012). Çakır erzählt vom Leben zwischen den Kulturen, vom Spagat zwischen traditionell-türkischen und westlich-europäischen Vorstellungen, gern unterläuft sie stereotype Bilder, um „die Denkweisen mancher Menschen ein bisschen verrücken zu können“.




Seher Çakir: Ich bin das Festland. Wien: edition exil 2012

„Seher Çakirs Geschichten sind poetisch, erotisch, metaphernreich, mitunter auch humorvoll. […] auch wenn die geborene Türkin kaum der orientalisch-üppigen Erzähltradition huldigt, sind ihre Erzählungen überaus vielschichtig, leben oft von mehreren Zeitebenen, vermischen Erinnerung und Träume mit dem tatsächlichen Geschehen und lesen sich dennoch flüssig und spannend.“ (Ditta Rudle, BUCHKULTUR Nr. 144)

„Seher Çakir erzählt sowohl vom Leben der Menschen zwischen türkischer und österreichischer Kultur als auch generell von starken und schwachen Frauen, ihren Männern und dem Leben an sich. […] Die verschiedenen Perspektiven und Erzählzeiten mit zahlreichen Vor- und Rückblenden bewirken Lebhaftigkeit und Dynamik.“
(Monika Maria Slunsky, www.literaturhaus.at)