Literatur als Erlebnis, Pressenotiz zu Die Furche, 15.04.2010
„Wer sich nicht sicher ist, ob es noch Leser gibt, möge einmal im Jahr nach Rauris fahren und wird dort seine Wunder erleben.“ Seit 40 Jahren zeigen die Rauriser Literaturtage, dass Literatur ein Erlebnis sei, so Brigitte Schwens-Harrant. Literaturvermittlung finde zwar an verschiedenen Orten verschieden gut statt, in Rauris jedoch habe sie eine besonders liebenswerte Form angenommen. In ihrem Artikel stellt die Furche-Journalistin den besonderen Wert des Zusammenkommens verschiedener kulturellen und sozialen Schichten bei den RLT heraus: “Auf engstem Raum (was könnte enger sein, als ein Tal zwischen hohen Bergen, ein überfülltes Wirtshaus, eine Alm von der man erst weg kann, wenn die Gondelbahn wieder fährt, eine Bauernstube) treffen Leser auf ihre Autoren, Literaturspezialisten auf Leser, Einheimische auf Literaturtouristen, Schutting-Leser auf Haas-Fans – und weiten den Blick.“
Das vierzigste Jahr, Pressenotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.04.2010
Von der Wirkung der Rauriser Literaturtage schreibt Andreas Breitenstein. Mit einem Blick auf die Vergangenheit und die programmatische Entwicklung der Literaturveranstaltung attestiert er den RLT einen „spannenden Anfang“ rund um das aufklärerische Projekt Literatur aus Land zu bringen und eine wirkungsmächtige Zukunft. Für Breitenstein ist „Franz Innerhofer die eigentliche Ikone der Rauriser Literaturtage“ und so ist es nicht verwunderlich, dass er dem Rauriser Setting einen Charme zugesteht, der im Hineintragen der Widerwelt der Worte in die Bauernstuben existiert.
Rauriser Literaturatage, von Malawi bis Graubünden, Pressenotiz zu Salzburger Nachrichten, 13.04.2010
Ob die klassische Lesung noch funktioniere, fragt sich die SN im Zuge des Lesemarathons der Rauriser Literaturtage. Manchmal komme man in Rauris schon an seine Grenzen, befindet der Artikel, aber „(… ) versäumen will man doch kein Wort. Rauris, dieses kleine Literaturfestival, ist längst Kult geworden bei Bücherwürmern und Freaks des Geschriebenen.“
Rauriser Literaturtage: 40 Jahre Goldgräber der Literatur, Pressenotiz zu Oberösterreichische Nachrichten, 12.04.2010
Wo die Gedankenjongleure, Büchernarren und Bergbauern zusammen kommen, da sei Rauris, so die ÖON in ihrem Bericht über die RLT. Dabei werde aber niemand belehrt oder zugetextet – da findet einfach Begegnung statt. Diese Begegnung zeigte sich für die OÖN in der großen Schar von Autorinnen, Schriftstellern und Künstlern und vor allem in den mit Literaturbegeisterten brechend vollen Gaststätten. Alles Faktoren, die Literatur mit Leben füllen und „von dieser quicklebendigen Literatur sollte man nichts versäumen.“
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Literatur, Land und Leute: Begegnung mit Tradition, Pressenotiz zu Der Standard, 12.04.2010
Die Traditionen der Literaturtage stehen im Fokus des Artikels. „Das traditionsreiche Literaturfesti-val“ Rauris ist zu einem Fixpunkt im österreichischen Literaturbetrieb geworden. Dorfi versucht nachzuspüren, was den großen Publikumsanstieg in den letzen Jahren bis heuer ausmachen könne, und kommt zu dem Befund: „Das zieht an, die Liste mit den 400 geladenen Autoren der letzten 40 Jahre gleicht einem Who\'s who der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.“
Rauriser Literaturtage 2010: Nichts ist, was es ist, Pressenotiz zu Die Presse, 12.04.2010
„Hier gilt: man ist, was man liest“ befindet Harald Klauhs über die Programmatik der RLT. Der Artikel gibt Einblick in Programm und Veranstaltungen der RLT und bringt die Schriftstellerinnen und ihre Texte noch einmal ins Spiel. Klauhs hat auch ein mögliches Motto für die RLT parat: „Lokal begegnen, global lesen, könnte das Motto von Rauris sein.“ Darin sieht er die eigentliche Pionierarbeit der Literaturveranstaltung begründet, die Rauris besonders macht.
Rauriser Literaturtage platzten aus allen Nähten, Pressenotiz zu ORF. Kultur, 12.04.2010
Der Besucherrekord gilt auch für ORF.at als der eigentliche Höhepunkt der diesjährigen RLT.
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Schatzsucher von Rauris, Pressenotiz zu Salzburger Nachrichten, 08.04.2010
Die SN setzen den Schwerpunkt ihrer Berichterstattung vor allem auf die Präsenz der Politik, die zur Eröffnung der 40. RLT gekommen ist. Die Rede von BM Claudia Schmied steht dabei im Focus des Artikels. Für Schmied seien die Rauriser Literaturtage im übertragenen Sinn eine idyllische Landschaft mit Störungen, Unterbrechungen literarischer Natur. Auch auf die Verdienste von Brita Steinwendtner weisen die SN hin.
Es lohnt, Pressenotiz zu Der Standard, 07.04.2010
Dass die Rauriser Literaturtage mittlerweile zur Institution geworden sind, stellt für Stefan Gmünder keinen Qualitätsverlust dar. Im Gegenteil: Das Programm präsentiere sich dem Jubiläum gemäß exquisit. Gmünder gibt einen Einblick in die Geschichte der Rauriser Literaturtage, zeigt auf die große Autorenschar, die Rauris besuchte und besucht und verweist auf die Einrichtungen und Veranstaltungen während der RLT. Dabei stellt er fest: Die RLT sind lebendig geblieben.
Rauriser Literaturtage feiern 40. Jubiläum, Pressenotiz zu Der Kurier, 08.04.2010
Es wird ein Lesemarathon werden, so der Kurier. Trotzdem biete das Programm mehr als nur Sitzübung. Der Artikel zitiert Brita Steinwendtner: "Je mehr man das Publikum fordert, desto besser wird es. Unsere Autoren werden auch verunsichern, manchmal Wunden schlagen und möglicherweise sogar kränken. Aber dafür ist Literatur ja auch da." Besonders die musikalische Umrahmung und der Auftritt der zahlreichen prominenten AutorInnen zählen für den Kurier zu den Highlights der diesjährigen RLT. Was die RLT ausmacht, das ist die Tradition die Preisträger vergangener Jahre in Wirtshäusern und Bauernhöfen sowie auf Almen auftreten zu lassen.
Das Buch der vollkommenen Atemnot, Pressenotiz zu Salzburger Nachrichten, 06.04.2010
Das Portrait zum Preisträger und zum prämierten Romandebüt „Paradiso“ erstellt Anton Thuswaldner. In seinem Beitrag zeigt er, aus welcher literarischen Richtung Klupp kommt. Was von der „neuen Literatur“ zu erwarten ist, wie sie arbeitet und welcher Sprache sie sich bedient, dem versucht Thuswaldner nachzugehen. Und er findet ein Alleinstellungsmerkmal des Preisträgers: „Thomas Klupp hat sich eine Form der Ironie zu Eigen gemacht, mit der er herausfällt aus der Art, wie die jüngste Autorengeneration Wirklichkeit wahrnimmt.“ Das Buch sei, so der Kritiker, eine Kulisse der unaufgeregten Normalität und der vollkommenen Atemnot.
Rauriser Literaturtage: Haas, Henisch, Turrini u.v.a., Pressenotiz zu Die Presse, 06.04.2010
Harald Klauhs findet im Rauriser Literaturtal hochkarätige literarische Nuggets. Das Programm der RLT ist zum Jubiläum vergoldet mit großen Namen aus der Literaturszene. Die Begegnung von Musik und Literatur in Hubert von Goisern und die Begegnung der Kulturen in Samsun Kambalu lassen den Wert der Literaturveranstaltung diesmal besonders steigen.
