NELLJA VEREMEJ

Nellja Veremej - © Heike Bogenberger
Nella Veremej, geb. 1963 in der damaligen Sowjetunion, lebt in Berlin; Journalistin und Autorin. Ihr Debütroman „Berlin liegt im Osten“ (2013) ist ein buntes Panorama des Emigrantenlebens. Der Roman „Nach dem Sturm“ (2016), in einer kleinen Stadt zwischen den Kulturen angesiedelt, erzählt in märchenhaftem Sprachduktus Geschichten, aus denen Geschichte gemacht wird, kunstvoll verwoben mit Mythen, Fabeln und Legenden.



„Das Gefühl für die Bedeutung auch scheinbar unscheinbarer Details ist deutlich spürbar in Nellja Veremejs Erzählen, dessen gleichsam flanierender, vorübergehender Gestus dieselbe Haltung ganz automatisch auch in der LeserIn weckt: eine entspannte Wachsamkeit und gesteigerte Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge, verbunden mit der steten Bereitschaft, sich weiterzubewegen zum nächsten Schauplatz, oder auch zu einem anderen Punkt in der Zeit.“ (Katharina Granzin, taz)

„Aus einer Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist, zaubert die 1963 in der Sowjetunion geborene Nellja Veremej eine wundervolle Berlin-Geschichte und einen lebensklugen Wenderoman, eine melancholische Symphonie dieser rauhen Großstadt, die in den vergangenen zwanzig Jahren nahezu die Hälfte ihrer Einwohnerschaft ausgetauscht hat. Es ist ein spätes, reifes Romandebüt, kein Fräuleinwunder- oder Hipster-Buch, eines, das unter den vielen neuen Berlin-Romanen wirklich gefehlt hat, eines, das beim Lesen unter die Haut geht.“ (Sabine Berking zu Berlin liegt im Osten, FAZ)

In Zusammenarbeit mit prolit.
Moderation: Petra Nagenkögel