ILMA RAKUSA

Ilma Rakusa - © Giorgio von Arb
Ilma Rakusa, geb. 1946 in der Slowakei, Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest, lebt in Zürich; übersetzt aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen (Marina Zwetajewa, Danilo Kiš, Imre Kertész, Péter Nádas, Marguerite Duras). Lyrik, Prosa, Essays; zuletzt der Erzählband „Einsamkeit mit rollendem ,r‘“, knappe, präzise Skizzen, empathische Studien von „Unterwegskindern“, die Zeugnis geben von einer Welt, in der die Unbe- haustheit allgegenwärtig ist.




Ilma Rakusa: Einsamkeit mit rollendem „r“
. Erzählungen
. Graz: Droschl 2014.

„Knapp, genau und lebhaft: So sind Ilma Rakusas Geschichten aus der weiten Welt, die sie in ‚Einsamkeit mit
rollendem r‘ vorlegt. Der Leser folgt einer Ich-Erzählerin nach Graz und Zürich, ins schweizerische Dörfchen Bondo und ins südfranzösische Vernasque; folgt ihr auf den Fersen, um mit ihr zusammen Misi näher zu kommen oder Steve, Katica oder Maurice. Jede ihrer vierzehn Geschichten trägt den Namen entweder eines Ortes oder eines Menschen: Damit ist schon viel vom Programm, mehr noch vielleicht von der Persönlichkeit der Autorin Ilma Rakusa gesagt.“
(Bernadette Conrad, Wiener Zeitung)

„Die Lektüre dieser Menschen- und Orteporträts ist eine Reise mit allen Sinnen. Besonders die Orte, ob Stadt oder Land, macht Rakusa mit Auge und Ohr, Nase und Mund intensiv erfahrbar. Aber es bleibt ein Rest von Magie: wenn in der Begegnung zweier Menschen die Welt zu leuchten beginnt.“
(Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung)