GYÖRGY DÁLOS

György Dálos - © Doris Poklekowski
György Dálos, geb. 1943 in Budapest, Mitbegründer der ungarischen Demokratiebewegung, lebt in Berlin. Erzählungen, Romane, Sachbücher, Essays, zuletzt „Geschichte der Russlanddeutschen“ (2014). Zahlreiche Übersetzungen aus dem Russischen und Deutschen ins Ungarische. Er gilt als einer der wichtigsten Kulturvermittler zwischen Deutschland und Ungarn; sein Werk ist geprägt vom fließenden Übergang zwischen Autobiografischem, Literatur und Zeitgeschichte.




György Dálos: Der Fall des Ökonomen. Berlin: Rotbuch 2012.

„György Dálos’ lakonisch-distanziert erzählte Vater-Sohn-Geschichte ist ein ebenso humorgesättigtes wie anrührendes Schelmenstück, das ein Licht wirft auf die tragische Schwierigkeit von ungarischen (jüdischen) Intellektuellen, sich im Realsozialismus wie in der neuen Welt nach 1989 zu behaupten.“ (Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung)

„György Dálos erzählt die Geschichte von Gabor Kolozs in einzelnen Etappen, die Schlaglichter auf die Titelfigur und das Umfeld werfen, in dem er sich bewegt. […] Dálos erzählt mit leichter Ironie und Karikierung. Sein Rückblick auf eine vergangene Epoche ist nicht nostalgisch verklärt, etwas Melancholie schwingt dennoch mit.“
(Beat Mazenauer, www.literaturkritik.de)