ERWIN EINZINGER

Erwin Einzinger - © Heinz Hehenberger
Erwin Einzinger, geb. 1953 in Kirchdorf an der Krems, veröffentlicht Lyrik und Prosa, zuletzt „Barfuß ins Kino“ (2013) und „Ein kirgisischer Western“ (2015). Übersetzte Robert Creeley, William Carpenter, John Ashbery, James Schuyler und Ed Sanders. In Gedichten nimmt er oft das scheinbar Unbedeutende in den Fokus, in seinen Prosaarbeiten glänzt er mit Fabulierlust und popkulturellen Bezügen.





„Erwin Einzinger schreibt Gedichte, die auf den ersten Blick gar nicht wie solche aussehen und einen durch die Vielfalt der in ihnen angesprochenen Dinge und Begebenheiten zum Staunen bringen. Der Oberösterreicher fängt alles Mögliche ein: Nahes und Fernes, Alltägliches und Abseitiges. Ständig wechselt die Szenerie, vieles ereignet sich gleichzeitig, und manchmal befindet man sich am Ende eines Gedichts auf einem anderen Kontinent. Nicht alles ist nach Sinn oder auf Folgerichtigkeit zu befragen. Als Motto dient ein Ausschnitt aus einem Brief von Flaubert an Maupassant: ‚Wie die Sonne überzieht die Poesie den Mist mit Gold. Pech für die, die das nicht sehen.‘ Das passt.“ (Sebastian Fasthuber, FALTER)