ERICH HACKL

Erich Hackl - © Pedro Timón Solinís
Erich Hackl, geb. 1954 in Steyr, Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber; z.B. „Abschied von Sidonie“ (1989), zuletzt „Drei tränenlose Geschichten“ (2014). Ob er sich mit den Februarkämpfen in Österreich, dem Spanischen Bürgerkrieg, dem Nationalsozialismus oder den Diktaturen in Lateinamerika beschäftigt, stets sind seine Bücher getrieben von der Suche nach Wahrheit, die sich als glaubwürdige Geschichte im genau recherchierten historischen Rahmen präsentiert.



„Hackl ist der große Chronist der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur; er schreibt gegen das Vergessen an. Noch mehr aber ist Hackl der große Empathiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur; er schreibt nicht nur für seine Leser, sondern stets auch für die Menschen, über die er schreibt, für die Menschen, in die er sich schreibend hineinversetzt.“ (Tobias Becker, Der Spiegel)

„Hackl, der auch als Übersetzer aus dem Spanischen tätig ist, findet seine Geschichten – anstatt sie zu erfinden – hauptsächlich in den dunklen Jahren des 20. Jahrhunderts, und da vor allem während der NS-Diktatur und in den lateinamerikanischen Ländern unter Militärregimes – also dort, wo es besonders unmenschlich zuging. Dass es sich dabei zuvorderst um jüdische Schicksale und um die Verfolgung von Linksaktivisten handelt, liegt bei dieser historischen Auswahl auf der Hand.“ (Gerald Schmickl über Drei tränenlose Geschichten, Wiener Zeitung)

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Salzburg.
Moderation: Tomas Friedmann