CHRISTOPH WILHELM AIGNER

Christoph Wilhelm Aigner - © Mario Marchi
Christoph Wilhelm Aigner, geb. 1954 in Wels, lebt in Salzburg und Italien. Veröffentlicht Lyrik und Prosa, zuletzt „Eigenleben oder wie schreibt man eine Novelle“ (2011) und „Salzburg“ (2012). Übersetzte die Liebesgedichte des „Mönchs von Salzburg“ aus dem Mittelhochdeutschen sowie Texte von Federigo Tozzi und Giuseppe Ungaretti aus dem Italienischen. Lyrik und Prosa Aigners bestechen durch einen genauen Blick und komprimierte sprachliche Bilder.




„Dieser Dichter ist ein unzeitgemäßer Zeitgenosse. Er versenkt sich in die Natur, geht auf in der Welt der Erscheinungen. An der Oberfläche sucht er Halt, tastet mit seinen Augen die sichtbare Welt ab, um nach Signalen für den Übergang in eine verborgene Wirklichkeit zu suchen. Lyrik bedeutet Aigner eine Bestandsaufnahme des Vorhandenen, eine Feier der Gegenwart, und immer wieder wird sie zu einem spirituellen Akt. Er pflegt seine Sehnsucht nach Harmonie und weiß um deren ständige Gefährdung. Das macht seine Gedichte zu brüchigen Gebilden, schön anzuschauen.“
(Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)

In Zusammenarbeit mit der Società Dante Alighieri Salzburg
Moderation: Giorgio Simonetto