ANN COTTEN

Ann Cotten - © Suhrkamp Verlag
Ann Cotten, geb. 1982 in Iowa, wuchs in Wien auf, lebt seit 2006 in Berlin. Auf ihr Debüt „Fremdwörterbuchsonette“ (2007) folgten „Florida-Räume“ (2010) und der Erzählband „Der schaudernde Fächer“ (2013). Cotten spielt kühn mit literarischen Konventionen, lotet souverän sprachliche Grenzen aus und verblüfft mit künstlerischem Eigensinn. So gelingen ihr in Lyrik wie Prosa unkonventionelle Beschreibungen und Reflexionen gegenwärtiger Befindlichkeiten.




Ann Cotten: Der schaudernde Fächer. Berlin: Suhrkamp 2013.

„Grenzüberschreitungen und Entgrenzungen kennzeichnen in vielfacher Weise die Texte Ann Cottens. In den Erzählungen wechseln die Zeit- und Raumebenen zwischen Berlin, der Ukraine, der algerischen Wüste und Japan – ein Land und eine Kultur, dessen Künstlichkeit, Traditionsbezogenheit und Fremdheit Ann Cotten faszinieren.“
(Christa Gürtler, Der Standard)

„In ihren glücklichen Momenten (er)finden die Texte auf der Suche nach Schönheit betörende Momentaufnahmen und Wahrnehmungssplitter. Durch ihre radikale Offenheit für die Welt – besonders für Oberflächen und Körper, für Natur- und Stadtlandschaften – erzeugen sie eine unverwechselbare Ästhetik.“ (Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung)